On the road again ...

24März2013

 Die letzten Wochen im Hotel sind dann doch wahnsinnig schnell vergangen. Abschied nehmen ist immer wieder schwer. Aber es war dann
doch wirklich Zeit zu gehen. Es war ein lachendes und ein weinendes Auge. Alle
sind irgendwie zusammen gewachsen. Und so hart die Arbeit auch manchmal war,
möchte ich die Zeit doch nicht missen. Am 07. März haben wir den Bus nach
Christchurch genommen. Wie wir so sind natürlich ohne vorher ein Hostel zu
buchen. Es wird schon was geben. Die Stadt ist ja so groß. Das zu diesem
Zeitpunkt eine Flowershow im Gange war und alle Hostels, Hotels und Motels
ausgebucht waren, damit haben wir nicht gerechnet. So standen wir nun mit dem
ganzen Gepäck mitten in Christchurch. Überall nur Schilder – „No Vacancy“.
Unser letzter Ausweg – unser Ziehpapa Alex. Wir sollen ihn jederzeit anrufen,
wenn wir nicht weiter wissen. Gesagt, getan. Er hat uns dann das letzte
verfügbare Hostel im Internet rausgesucht. Erstmal Erleichterung. Als uns das
Taxi dann aber immer weiter rausfuhr aus der Stadt wurde uns schon mulmig. Der
Fahrer stoppte an einem heruntergekommenen Hostel auf dem Hinterhof und ein
kleiner Japaner mit mittelmäßigen Sprachkenntnissen öffnete die Tür. Das
„Zimmer“ – ein Loch mit Bett. Und hier sollten wir zwei Tage schlafen? Nunja!
Erstmal was zu essen finden. Mittlerweile war es fast neun Uhr! Unsere Laune
auf dem Tiefpunkt. Naja am nächsten Tag wollten wir sowieso nach Hanmer Springs
und uns einen Spa Tag gönnen! Die Nacht war so lala. Die Steckdosen im Zimmer
hatten keinen  Strom. Handy und Laptop
waren leer. Wir hatten keine Ahnung wann der Shuttle nach Hanmer Springs fahren
würde. In der Mall haben wir uns dann eine Steckdose gesucht und bei Mc Donalds
gabs freies Wlan. Und – na klar, der Shuttle war schon weg. Mh, dann gehen wir
halt shoppen und fahren morgen, dachten wir. Auch gut! Leider ist shoppen
wirklich alles was man momentan in Christchurch machen kann. Dann noch ein
kleiner Abstecher nach New Brighton an den Strand und dann war der Tag schon
wieder um. Voller guter Laune sind wir dann am nächsten Morgen mit samt Gepäck
zum Busbahnhof gelaufen um endlich unseren Spa Tag anzutreten. Dort angekommen
fiel uns ein – vielleicht muss man den Shuttle im Voraus buchen! Homepage
gecheckt und ja klar „um Vorausbuchung wird gebeten“. Wie sollte es auch anders
sein, es war nur noch ein Platz frei! Und wieder war die Laune auf dem
Tiefpunkt. Das Zimmer welches wir für diese Nacht gebucht hatten, war natürlich
noch nicht frei. Also lungerten wir mit all unserem Gepäck und ohne Plan in
Christchurch rum. Das Wetter war auch nicht grad Bombe! Einzige Hoffnung – der
gebuchte Holidaypark hat einen Pool! Gut, dann liegen wir eben schön im
beheizten Pool und entspannen dort. So unsere Vorstellung. Gegen Mittag haben
wir dann den Bus zum Flughafen genommen. Hach ein tolles Gefühl! Dort wurden
wir von einem Shuttle zum Holidaypark gebracht. Das Zimmer war zum Glück schon
fertig . Schnell die Koffer abgestellt und ab zum Pool. Enttäuschung! Ein
kleines Becken mit Zaun drum. Das Wasser A…kalt! Was nun? Shoppen? Klar! An der
Rezeption trafen wir ein Glück jemanden, der auch gerade Richtung Mall wollte.
Wenigstens etwas Gutes! Am nächsten Tag sollte es dann mit dem Straybus
weitergehen. Wir hofften auf Besserung! Im Nachhinein war es schon echt lustig!
Typisch Backpacker halt. Was läuft hier schon so, wie mans plant?

Am 10. März gings dann vom Flughafen Christchurch nach
Kaikoura. Der Bus ist brechend voll. Wir hatten erwartet, dass es um diese
Jahreszeit nicht mehr so voll ist! Das Wetter war wieder bescheiden. Aus einer
Nacht Aufenthalt wurden zwei, als uns unsere lieben Kanadier vom Mt Cook
schrieben, dass sie am nächsten Tag auch in Kaikoura wären. Kaikoura ist ein
superschöner kleiner Fischerort an der Ostküste, bekannt für das Beobachten von
Delfinen und Walen und für seinen Crayfish – Langusten. Die bekommt man hier
für schlappe 80 Dollar im Restaurant. Für uns Backpacker leider etwas über dem
Budget. Wir sind ein wenig am Strand spazieren gegangen – superschön nach drei
Monaten nur Bergen. Am nächsten Tag kamen dann Mall und Riley an. Superfreude!!
Unser Busfahrer erzählte uns von einer Sealkolonie etwa 20 Minuten außerhalb.
Also nichts wie hin. Nach etwa 1 STUNDE Walk – es war ein schöner Walk muss man
sagen – die erste Robbe! Ein tolles Gefühl! Es war mal wieder etwas bewölkt,
daher waren nicht allzu viele Robben am Strand. Immerhin etwa 5. Und Man konnte
bis auf etwa 5 Meter ranschleichen. Das hat die gar nicht gejuckt. Auf dem
Rückweg dann – „sind das etwa Pinguine?“ . Mh nein, eher Vögel die echt aussehen
wie Pinguine, nur mit längerem Hals. Wir fanden, wir haben eine neue Spezie
entdeckt und tauften sie „Flenguins“ – flying penguins! Am Abend noch lecker
Pizza gegessen und in einem super Pub ein Weinchen getrunken und dann hieß es wieder Abschied nehmen von Mall und Riley!

Winke, winke Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Kaikoura Flenguins Kaikoura Kaikoura Esplanade Kaikoura Kaikoura Kaikoura

 

Nächster Stop – Picton.  Super schön und sogar das Wetter hat
mitgespielt. Picton ist hauptsächlich ein Durchreiseziel für Touristen, die mit
der Fähre von Wellington kommen. Ein malerischer Küstenort mit Palmen und
Strand. Leider hatten wir nicht genug Zeit um den Queen Charlotte Sound zu
erkunden. Aber das holen wir im Milford Sound nach. Unser Hostel nannte sich
TheVilla. Superschöne kleine Villa mit tollem Garten, Hängematten und Hotpool,
den wir natürlich wieder ausgiebig genutzt haben. Und wie Anni und ich so im
Hotpool sitzen, kommen noch drei andere Leute dazu und wir quatschen englisch
bis sich rausstellte – ja klar – alle sind aus Deutschland. Es ist echt
Wahnsinn wie viele Deutsche man hier trifft. Einerseits ganz lustig, andererseits
ein wenig schade, denn ich will ja mal was anderes kennenlernen.

 Picton Picton Gesellschaft beim Abendessen Garten im Hostel Picton Picton Picton Picton Picton Picton

Am nächsten Tag gings durch die Weinregion rund um
Marlborough Richtung Nelson. Kein offizieller Stop der Straytour aber wir
wollten ein paar Tage dort verbringen. Die Fahrt durch die Weinregion war
wunderschön. Die Südinsell hat einfach so viel mehr Grün als die Nordinsel.
Hier und dort mal ein Häuschen und ein paar Schafe oder Kühe. Wir stoppten zum
Wine Tasting an einem Weingut. Leider hatte ich zu der Zeit eine Erkältung, schon
meine zweite hier, und konnte daher nicht teilnehmen, weil ich sowieso nichts
geschmeckt hätte.  Nelson gilt als der
sonnigste Ort in Neuseeland mit 2700 Sonnenstunden im Jahr und wir waren daher
voller Zuversicht. Und was erwartete uns – natürlich Wolken. Trotzdem war es
angenehm warm. Unser Hostel war wieder ein Glücksgriff. Superschön gemacht, wie
ein Hotel eigentlich. Der Eigentümer soooo freundlich. Ein tolles vegetarisches
Restaurant mit Super Burger! Wir buchten uns für zwei Nächte ein. Es war schon
recht spät am Nachmittag, daher sind wir nur noch ein wenig durch die Stadt
geschlendert. Nelson ist im Kolonialstil erbaut und es gibt noch viele süße
kleine Häuser die daran erinnern. Endlich haben wir auch mal wieder ein
Starbucks entdeckt. Die sind auf der Südinsel sehr rar. Nelson hat auch ein
paar schöne Gärten die wir erkundet haben, den Queens Garden und den Japanese
Garden. Dann sahen wir ein Schild „Centre of New Zealand“. Wow, da mussten wir
hin! Wir nahmen uns den Walk für den nächsten Tag vor. Es ging durch einen
Botanischen Garten einen Hügel hinauf und dort angekommen zeigte ein Pfeil auf
einen Fleck auf dem Boden. Das ist also genau die Mitte Neuseelands. Nicht
wirklich. Eigentlich liegt er irgendwo weiter westlich im tiefsten Gestrüpp. Die
Aussicht war dafür atemberaubend. Man konnte bis rüber zum Abel Tasman NP
schauen.

Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson Nelson

 

Am 15.03. gings nun endlich Richtung Abel Tasman NP. Nachdem
viele unserer Arbeitskollegen so davon geschwärmt hatten und wir so viele tolle
Bilder gesehen hatten, war unsere Vorfreude riesig. Uuuund…wir hatten uns
vorgenommen dort unseren Skydive zu absolvieren! Unsere Unterkunft in Marahau nannte
sich „The Barns“ ( dt. Baracke o-O) und die Eigentümer begrüßten uns mit „ Kia
Ora Welcome to paradise“. Das hört sich doch gut an. Naja unter Paradies
versteht halt jeder was anderes. Wir waren in einem kleinen „Container“
untergebracht. Wieder ohne Strom, ohne Waschbecken. Nur zwei Betten. Dafür aber
30 Dollar verlangen. Die Steckdosen in der Küche waren natürlich sofort belegt.
Die Ausrede „Sorry, it is a Nationalpark“ musste wieder herhalten. Fürs
Wochenende war auch noch ein Sturm von der Westküste angesagt. Den Skydive
haben wir daher auf Dienstag 08.30 Uhr gebucht. Der nächste Bus fährt
Donnerstag, also durchhalten. Am Abend gönnten wir uns mit der Straygruppe,
laut unserem Fahrer „Snowflake“ den wohl besten Burger Neuseelands bei Fat Tui.
Er war wirklich nicht schlecht aber Ferg Burger in Queenstown ist eindeutig
besser.  Dennoch ein lustiger Abend.
Danach brauchten wir erst mal einen Verdauungsspaziergang. Im Licht der
Abendsonne am goldenen Sandstrand entlang. Herrlich! Der Blick aus dem Fenster
am nächsten Morgen enttäuschte. Es regnete in Strömen, die Ausläufer des
Sturms! Wir verbrachten den Tag mit Lesen und Film schauen! Was auch nicht lang
möglich war ohne Strom für den Laptop. Also schlafen. Wir wünschten uns beide
nach Hause. So hatten wir uns das nicht vorgestellt.

Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau Marahau

Die nächsten Tage waren nicht sonderlich besser. Auch am Abend vor dem Skydive regnete es mal wieder und wir hatten schon die Hoffnung verloren. Das wird eh nichts bei dem Wetter.
Wir stellten den Wecker auf 07.30 Uhr und dachten uns wir schaun mal wie es
aussieht. Als der Wecker am nächsten Morgen klingelte war es bewölkt. Na klar.
Zumindest der Regen hatte gestoppt. Ich fiel zurück ins Bett. Als wir das
nächste Mal aufwachten war es 08.20 Uhr und die Sonne schien. Wir schauten uns
nur beide an ohne was zu sagen, sprangen aus dem Bett und ab zum Bad. OMG so
schnell war ich noch nie wach. Kaum Zähne geputzt und ein bisschen Wasser ins
Gesicht gespritzt wartete draußen auch schon der Shuttle zum Flugplatz. Wer
hätte schon damit gerechnet, dass es wirklich klappt. Auf dem Weg zum Flugplatz
schnell ne Banane gegessen und ab gings. Ich sagte noch zu Anni, bis wir in der
Luft sind dauerts eh noch 2 Stunden. Denkste! Angekommen, Formular ausgefüllt, Einführungsvideo,
Anzug an und ab in die Luft. Wow!! Die Sonne schien nur für uns! Der Flug war
schon atemberaubend! Aber ab dem Moment als ich in dieses Flugzeug gestiegen
bin, kann ich mich an kaum etwas erinnern. Alles passierte so wahnsinnig
schnell. Ich wusste nicht wo ich zuerst hinschauen soll! Es ist einfach
unbeschreiblich GEIL!!! Ich bin echt aus einem Flugzeug gesprungen – 13000
feet! Wenn ich das so schreibe, kann ich schonwieder nur grinsen! Ich würde es
glatt nochmal tun! Die DVD vom Flug gibt’s zu Hause! Das war ein super Start in
den Tag! Und kaum zurück, fing es wieder an zu regnen! Hatten wir ein Glück!
Sweet as!

 Endlich am letzten Tag vor der Abreise schien die Sonne! Der
Strand schimmerte gold, das Meer azurblau! Perfekt für eine Kayaktour. Meine
Güte, was man nicht alles beachten muss. Wusste nicht, dass man im Kayak
Pedalen zum Lenken hat. Aber Anni hat das gut gemanagt. Wir wollten eigentlich raus
auf Adele Island aber auf dem Weg hat uns ein einsamer Strand angelächelt. Also
dort angehalten. Es war traumhaft. So hatten wir uns den Abel Tasman
vorgestellt. Außer uns, ein paar Möwen und dem Kayak, keine Menschenseele.
Dafür haben wir auch schmerzende Oberarme am nächsten Tag in Kauf genommen.

 

Am nächsten Morgen gings früh los. Es war noch dunkel als
der Wecker klingelte. Man merkt schon, dass es Herbst wird. Als wir aufstanden
begrüßte uns der Morgen mit einem wunderschönen Sonnenaufgang! Der erste bis
jetzt! Na klar, denn sonst steh ich nicht so früh auf. Jeden Tag eine gute Tat
heißt es! Also pflanzten wir noch einen Baum im Nationalpark! Wir tauften ihn
„Basil the Bush“ ! Und weiter gings nach Blackball.

Wies dort so gelaufen ist, gibts im nächsten Eintrag.

xoxo & bis bald ...

Die Tage sind gezählt...

19Feb2013

Die Zeit rennt auf einmal. Gestern haben Anni und ich unsere
Kündigung abgegeben und nun sind es noch zwei Wochen bis wir endlich auf Reisen
gehen können. Aufregend …

Unser letzter Arbeitstag wird der 5. März sein und am 7. März geht’s los nach Christchurch. Von dort erst mal nach Hanmer Springs –
einen Tag im SPA verbringen. Das wollen wir uns gönnen nach 3 Monaten Betten
machen und Klos putzen ;) und das haben wir uns auch verdient. Dann geht’s wieder
mit dem Straybus weiter, über die Südinsel. Diesmal haben wir jedoch mehr Zeit
und werden länger an einigen Orten bleiben. Hoffentlich erwischen wir noch
einige schöne Spätsommer Tage. Ja hier beginnt bald der Herbst und bei euch wird’s
hoffentlich bald Frühling und etwas wärmer! Momentan ist es noch super warm, ja
eher heiß. Viel bekommt man davon nicht mit. Wir arbeiten sechs Tage die Woche.
Beginn 8.30 Uhr, Ende meistens gegen 18.00 Uhr. Und gegen 19.00 Uhr verschwindet
die Sonne hinter den Bergen. Aber das ist jetzt der letzte Monat wo man hier
richtig Geld machen kann. Dann ist die Saison vorbei. Also durchhalten. Was tut
man nicht alles für ein paar erholsame Tage auf Fiji ;)

Es ist immer wieder komisch wenn einem bewusst wird, wie
lange man schon hier ist und was man alles erlebt hat. Vom alten Team sind
nicht mehr viele geblieben. Neue Leute sind gekommen und wieder gegangen. Man
hat Freundschaften geschlossen. Es ist toll so viele Menschen aus den verschiedensten
Ländern zu kennen – USA, Kanada, Chile, England, Schottland, Tschechien, Samoa,
Bolivien und echte Kiwis natürlich auch. Es gab ein paar tolle Abschiedspartys
im Pub. Das einzig Gute, wenn Leute gehen!

Vieles ist zur Gewohnheit geworden, an anderes wird man sich
hier nie gewöhnen. Was ich vermissen werde? Nicht viel. Ein eigenes Zimmer
natürlich, bald heißt es wieder aus dem Koffer leben, ein Zimmer mit sechs
anderen Leuten teilen, jede Nacht woanders schlafen und selber kochen. Obwohl
ich mich aufs kochen am meisten freue. Vor allem aufs Frühstück! Nicht immer
nur Toast mit einer Sorte Marmelade.

Leider haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft mit dem
Skiplane auf den Gletscher zu fliegen oder am Stargazing teil zu nehmen. Auch
Walks haben wir keine weiteren gemacht. An dem einen freien Tag in der Woche
macht man so langweilige Sachen wie Wäsche waschen und schlafen! Und oft ist
auch einfach alles voll gebucht. An einem Abend waren die Sterne aber so toll,
dass wir uns einfach draußen auf die Wiese gelegt haben, nachts um elf mit ner
heißen Schokolade und haben in den Himmel gestarrt. Viele Sternschnuppen
gesehen bis es zu kalt wurde. Das war unser eigenes kleines Stargazing. Die
Milchstraße ist faszinierend und das Southern Cross und Jupiter kann man auch
sehen.

Seit einigen Wochen haben wir vor unserem Haus regelmäßig
Besuch von Keas – das sind die einzigen Bergpapagein in Neuseeland. Sind
ziemlich groß und haben einen angsteinflößenden großen Schnabel. Vor zwei
Wochen stand hier noch ein Container vorm Haus mit alten Matratzen drin. Das
fanden die Kerlchen ziemlich interessant. Jeden Morgen wurde ich geweckt durch
lautes Gekreische – hört sich an wie Kindergeschrei. Nicht lustig! Die Viecher
sind ziemlich neugierig und wohl auch die schlausten Vögel hier. Wir können
immer beobachten wie sie die Gummidichtungen aus den Autos der Gäste ziehen
oder an den Antennen rumknabbern.  Und
dann sitzt man draußen auf der Wiese und plötzlich landet so ein Ding neben
dir, keine 2 Meter entfernt. Die machen einem schon Angst!

Also demnächst gibt’s dann hoffentlich wieder öfter einen
Eintrag! Dann kann ich endlich wieder was erzählen!



Bis zum Rückflug sind noch 83 Tage Lachend



Bis bald ihr Lieben!!

Der Alltag ist eingekehrt

29Jan2013

Hallo ihr lieben Daheim Gebliebenen, auch wenn das Jahr nun schon fast einen Monat alt ist, wünsch ich allen, denen ichs noch nicht gewünscht habe ein tolles Jahr 2013!

Der letzte Bericht ist schon eine Weile her. Aber naja, hier ist nun auch der Alltag eingekehrt. Leute kommen und gehen – wir bleiben ;) Vom anfänglichen Team sind nicht mehr viele Leute geblieben. Die Arbeit ist trotzdem noch ok. Manchmal gibt es lange Tage, bis abends halb acht. Aber ich denke immer ans Geld und wie viele Cocktails ich auf Fiji davon kaufen kann. Zwinkernd

Der Jahreswechsel war super! Wir haben in der Bar gefeiert, wie eine große Familie! Mitternacht war etwas traurig aber das ging ganz schnell vorbei! Es gab leider kein Feuerwerk – warum ? Ja das Wetter mal wieder. Es hat am 31.12. angefangen zu regnen und regnete noch ganze vier Tage non Stop weiter. Wir sind gegen vier Uhr früh nach Hause gelaufen. Der Wind peitschte uns den Regen mitten ins Gesicht und wir waren bis auf die Knochen durchnässt nach ner viertel Stunde laufen. Drei Stunden Schlaf und dann auf zur Arbeit. Man waren wir fertig! Aber dieses Silvester werde ich so schnell nicht vergessen!

Seit etwa einer Woche ist sogar das Wetter echt angenehm. Ja eigentlich ist es super schön. Es ist gerade Hochsommer. Leider verschwindet die Sonne hier aber schon gegen sieben hinter den Bergen. Dann wird’s frisch. Eigentlich bestes Skydive Wetter. Ja eigentlich wollte ich mich Mitte Januar aus einem Flugzeug stürzen. Aber das Wetter…naja! Nun warten wir auf den richtigen Zeitpunkt. Eine Company aus Christchurch will testen ob sie hier Skydive anbieten. Wir wären quasi die Testpersonen. Bekommen einen super Preis und vor uns hat das noch niemand hier gemacht! Ich hoffe es wird was bevor wir abreisen. Wow das wär der Hammer!

Ja und sonst vertreibt man sich die Zeit mit Wanderungen oder Sonnenbaden. Man entdeckt immer wieder tolle Spots. Trotzdem werde ich nie Fan von Bergen und wandern sein. Ne, bin dann doch eher der Strandtyp. Man ich freu mich wenn ich endlich wieder Strand und Ozean sehr. Der Plan steht noch, dass wir etwa Mitte März weiter ziehen werden. Vorausgesetzt wir bekommen das Geld zusammen. Hoffentlich ist das Wetter dann noch gut auf der restlichen Insel. Dann wird’s nämlich langsam Herbst hier.

Was mich immer noch jeden Abend fasziniert ist der Sternenhimmel. Leider kann ich das mit meiner Kamera nicht festhalten. Der Milky Way ist direkt über uns und es sind Millionen von Sternen zu sehen. Der Mond geht immer direkt über den Bergen auf. Super schön wie er Schritt für Schritt hinter der Bergspitze zum Vorschein kommt. Wir werden auf jeden Fall noch das Stargazing hier mitmachen. Geht nachts um elf los mit ner Planetarium Show und dann geht’s in die Berge duchs Fernrohr schauen!

Meinen Rückflug nach Deutschland habe ich auf den 13. Mai verschoben. Nur so nebenbei, falls jemand ne Party plant oder so Zunge raus

Bis dahin sinds noch 104 Tage!

Also dann ihr Lieben, die besten Grüße ins kalte Deutschland.

Merry Christmas

24Dez2012

Meine Lieben daheim,

heute ist der 24. Dezember und wir haben den Weltuntergang offensichtlich überlebt! Es fühlt sich an wie ein normaler Sommertag aber garnicht wie Weihnachten! Außerdem wird hier Weihnachten ja erst am 25.12. gefeiert. Trotzdem wünsche ich euch und euren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit. Genießt die Zeit mit euren Lieben die um euch sind und denkt an die, die nicht bei euch sein können. Genießt den leckeren Weihnachtsbraten, die heiße Schoki, die Leckereien und einfach das Beisammen sein!

Seit dem letzten Bericht ist nicht soviel passiert. Ich bin hier halt auch nur arbeiten. An den freien Tagen genießt man einfach die Sonne oder unternimmt mal 1, 2 Wanderungen. Wir waren bei den Red Tarns. Eine Wanderung die nur aus Treppen bestand, ca 2000 m Höhe. Der Ausblick war fantastisch. Oben angekommen erwarteten uns rote Bergseen, das ist die Übersetzung von Red Tarns. Sie sind rot, weil sich im See rote Algen befinden.Und wie ihr vielleicht auf Facebook gesehen habt waren wir an einem Gletschersee mit riesigen Eisbergen. Das war ziemlich aufregend.

Die Arbeit ist körperlich sehr anstrengend aber das Team ist einfach nur super und das macht alles leichter. Viele gehen aber schon im Januar und ziehen weiter. Gestern habe ich meine Reiseplanung für die nächsten Monate weitergeführt. Es ist immer wieder aufregend. Ende März gehts endlich wieder weiter. Plan ist in etwa 20 Tagen die Südinsel zu machen und dann Anfang Mai wieder in Auckland zu sein um dann nach Fiji zu fliegen.Dort bleiben wir etwa 2 Wochen und treffen einige Freunde wieder, die in der Zwischenzeit in Neuseeland und Australien unterwegs waren. Ich freu mich jetzt schon.

Queenstown war auch großartig. Die Gegend ist wie gemalt und einfach unglaublich schön. Niedliche Häuser direkt am See in dem sich die Berge spiegeln. Die Grundstückspreise sind wohl unglaublich teuer! Wir waren nur zum shoppen da und waren auch erfolgreich! Hatten ein tolles Hostel mit Whirlpool. Aber das Wetter war so besch...Die ganzen Adrenalinsachen machen wir dann wenn wir mit dem Straybus da sind.

Also ihr Lieben! Ich sage auch schonmal einen guten Rutsch an euch alle. Feiert schön! Ich glaube es wird ein wunderbares Jahr 2013! Ich freu mich schon so sehr euch alle wieder zu sehen.

Noch sind es 155 lange Tage!!

 

Neuigkeiten vom anderen Ende der Welt

02Dez2012

Hallo ihr lieben! Sorry, dass ihr so lange auf einen neuen Bericht warten musstet!

Erstmal allen einen schönen ersten Advent nachträglich. Lieg grade mal wieder draußen in der Sonne! Irgenwie vermisse ich aber auch ziemlich den deutschen Winter. Lebkuchen oder sowas gibts hier leider garnicht! Naja man kann halt nicht imer alles haben!

Also zu meiner Reise. Natürlich lebe ich noch! Ich bin nicht auf den Berg gelaufen im Tongariro National Park. Das Wetter war nicht sehr angenehm an dem Tag und die richtige Bergsteigerausstatung hatte ich auch nicht. Also haben ich und ein paar andere Mädels den Tag im Whirlpool unseres Hostels verbracht ;)  War auch schön! Aber das Alpine Crossing wollen wir trotzdem noch machen! Müssen erstmal die Fitness auf Vordermann bringen und die richtige Kleidung kaufen.

Den Tag zuvor waren wir, wie schon kurz erwähnt, auf der Blue Duck Station. Die liegt auf einem riesigen Gelände mitten in den Bergen. War echt niedlich. Neben dem Bungalow ne Schafherde und Kühe, Pferde, Hunde ... Von den Aktivitäten haben wir nichts mitgemacht. War echt alles übertrieben teuer! Wir haben am Kamin gesessen und Game of Live gespielt. Abends gabs lecker Rabbitcurry!! Hasen gibts hier im Überfluss. Die sind hier eine Plage, weil sie den einheimischen Tieren alles wegfressen. Deswegen werden sie geschossen oder vergiftet :(  Nach dem Essen dann noch lecker Marshmallows überm Feuer gegrillt! Yammi!!

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen fürs Tongariro Crossing. Unsere kleine Mädelstruppe hat ein paar kleine Wanderungen gemacht. Wir waren an dem Fluss, wo Gollum den Fisch gefangen hat! Haben den Mount Doom gesehen und viele tolle Flüsse und Wasserfälle. Das war schon anstregend genug! Aber die andere Truppe hat echt geschwärmt vom Dach der Welt. Also ich werde das auf jeden Fall machen! Abends dann noch schön essen im Hostel. Die hatten ein richtig schönes Restaurant. Man konnte zwischen 5 verschiedenen Gerichten wählen. Endlich mal wieder lecker Nudeln gegessen!

Und am nächsten Morgen, endlich, ging es auf in die Hauptstadt - Wellington!!

Mein Gott die sind hier alle sowas on im Hobbitfieber! Überlebensgroße Deko von Gollum am Flughafen und in den Straße riesige Gandalfs und Starbucks als Hobbiton Town bemalt! Schon lustig!!

In Wellington hat sich unsere Straybusgruppe leider getrennt. Anni und ich bleiben zwei Nächte, da wir nach Christchurch weiterfliegen. Über den Tag sind wir durch die Stadt gelaufen. Sind mit dem Cable Car zum Botanischen Garten und haben dort auf dem Spielplatz unsere Kindheit wieder aufleben lassen! Wippen, rutschen, schaukeln und es gab einen flying fox! Yeahh!!Den letzten gemeinsamen Abend haben wir dann im Kino verbracht. Twilight letzter Teil! Hammer! Hab sogar alles ganz gut verstanden! *stolz sei*

Am nächsten Tag waren ich und Annie dann allein :( Wir sind am Hafen langspaziert, haben uns im Te Papa Museum gebildet und, ja einfach gechillt!

Der Flug von Wellington nah Christchurch hat eine dreiviertel Stunde gedauert! Komische Gefühle kamen auf als ich so am Flughafen stand! Dann kommt man aus dem Flieger raus und denkt man ist in Deutschland und da steht jemand der dich gleich abholt!! :((

In Christchurch haben wir einen Nacht verbracht! Mehr braucht man hier auch nicht. Leider! Denn Christchurch ist zum Großteil noch verwüstet. Echt traurig, wenn man so durch die Straßen läuft! Zwischen den unbewohnten Gebäuden wurde Rollrasen ausgelegt, für die Kinder zum Fußballspielen und statt dem Einkaufscenter stehen hierprovisorisch Container! Ein Großteil der Stadt ist abgesperrt und nicht zu betreten!

Von Christchurch gings dann mit dem Bus nach Mount Cook. Unserem Arbeitsplatz für die nächsten Monate! *aufgeregt* Die Fahrt dauerte etwa 6 Stunden. Es wurde immer bergiger und wir haben tolle Gletscherseen mit eisblauem Wasser gesehen. Tollstes Wetter erwartete uns am Mount Cook. Die Berge sind beeindruckend! Hoch, Schneebedeckt! Endlich konnten wir unsere eigenen Zimmer beziehen. Ein Zimmer nur für mich! Mittlerweile habe ich alles etwas wohnlich eingerichtet!

Ich denke das ist erstmal genug zum lesen und für mich genug geschrieben! Wie die Arbeit hier so läuft und wie unser Ausflug nach Queenstown war gibts im nächsten Bericht!

Fotos machen sich einfacher auf Facebook! Aber für die, die nicht auf Facebook sind, versuche ich demnächst noch welche reinzustellen!

 

Bis dann ihr Lieben!! Liebe Grüße!!

 

 

Abenteur pur

17Nov2012

Hallo ihr Lieben,

ein paar aufregende Tage liegen wieder hinter mir. Jetzt bin
ich 1 Woche hier und hab schon unglaublich viel erlebt. Ich kann das alles
leider gar nicht in Worten oder Bildern wiedergeben.

Am Mittwoch gings los mit dem Straybus nach Hahai Beach.
Unsere BusFAHRERIN  Sparrow ist echt
niedlich: Das ist ihre erste Tour und naja mit dem Rückwärtsgang und vom  ersten Gang in den zweiten Schalten statt in
vierten ist noch Übungssache.

Hahai ist super schön. Wir hatten tolles Wetter und waren am
Hot Water Beach. Alle haben sich Löcher gegraben und hatten ihren eigenen
Whirlpool. Wir hatten dafür leider keine Zeit aber durften auch mal kurz die
Füße baden. Wir sind dann vom Hostel zum Cacedral Cove gelaufen durch Urwald
über Landschaften die wie Kulissen aus Herr der Ringe aussehen. Am Ende kamen
wir an einem wunderschönen Strand raus mit Höhlem im Felsen und Wasserfällen.
Es war traumhaft schön. Da hatte sich der Weg echt gelohnt.

Von Hahai sind wir dann nach Reglan gefahren – eigentlich die
Surferstadt  Nummer 1 aber irgendwie wars
wie ausgestorben. Es war auch kalt an dem Tag und es waren nur ein paar Surfer
auf dem Wasser. Wir hatten ein tolles Hostel mitten in den Bergen zwischen
Urwald und Glühwürmchen. Sah aus wie eine Szene aus Jurassic Park.

Gestern waren wir bei Uncle Boy, das ist ein alteingesessener
Maori. Wir wurden mit einer sehr spirituellen Zeremonie in dessen Familie
aufgenommen. War schon sehr cool. Es wurden Tänze aufgeführt und gesungen. Die
Männer durften den Haka lernen, das ist dieser lustige Kriegstanz mit den
aufgerissenen Augen und rausgestreckter Zunge. Wir Frauen haben auch einen Tanz
gelernt. Oh man Choreografien sind ja nichts für mich. Aber war sehr lustig und
für die Maori sehr wichtig. Wie auf Klassenfahrt haben wir dann alle in einem
großen Raum geschlafen, auf Matratzen.

Am Tag hatten wir ein tolles Erlebnis in den Waitomo Caves.
Riesige Höhlen mit einer Menge Glühwürmchen. Ich habe eine 4 Stunden Tour
gebucht mit Tubing. Also mit Reifen durch die Höhlen jachtern. Die blauen
Flecken haben sich echt gelohnt. Manchmal hatte ich auch echt etwas Angst. Man
musste sich durch enge Höhlen quetschen und durch eiskaltes Wasser schwimmen.
Das schönste war als alle Lichter aus waren und wir an der Decke die
Glühwürmchen gesehen haben. Wie ein Sternenhimmel. Leider durften keine Fotos
gemacht werden und ne CD für 30 € wollte ich dann auch nicht kaufen. Wie
gesagt, man kann das sowieso nicht wiedergeben.

Nach diesen anstrengenden Erlebnissen haben wir heute etwas
SPA genossen. In Rotorua sind wir zuerst durch die stinkende Seenlandschaft
gewandert. Überall blubbert es und es stinkt tierisch nach verfaulten Eiern.
Danach haben wir uns ein Bad im Matsch gegönnt. Meine Haut ist unglaublich zart
aber ich hab das Gefühl, dass ich selbst nach der 2. Dusche noch stinke.

Sitz jetzt gerade im Hostel in Taupo. Vor der Tür der Lake
Taupo. Viel konnten wir nicht sehen, denn es hat den ganzen Tag geregnet. So
geht das schon seit Anfang der Woche. Nur ab und zu ein paar Sonnenstunden.
Aber es ist ja noch Frühling hier unten. Bei euch ists sicher schon knackig
kalt oder?!

Ich vermisse hier ziemlich die Vorweihnachtszeit. Der Duft
nach Plätzchen und Lebkuchen. Kerzen, heiße Schoki… hier gibt’s zwar etwas
Weihnachtsdeko aber das ist so unreal. Manchmal hört man von irgendwo
Weihnachtsmusik aber Stimmung kommt keine auf. In Auckland wurde den ganzen Tag
eine Straße  gesperrt um eine riesiges
Rentier und einen Weihnachtsmann an einer Hausfassade anzubringen. Das war aber
auch alles was man in den Straßen an Deko gesehen hat.

Oh man es ist hier ziemlich grad ziemlich laut. Es gibt eine
Bar in der Lobby und heut ist Samstag. Hier läuft gerade ein Bierpongtournier.
Also Ziel ist es glaub ich mit nem Ping Pong Ball halbvolle Bierbecher zu
treffen und die darf man dann trinken, solange bis man halt umfällt.

Morgen ist dann quasi ein Tag frei. Wir fahren in einen
Nationalpark wo man blaue Enten sehen soll. Zwar gibt es ein paar Aktivitäten
aber die sind ziemlich teuer und naja nicht so meins. Ich denke wir werden dann
eher am Lake Taupo entlang laufen.


Aber dafür gibt’s am Montag Action. Wir werden das Tongariro
Alpine Crossing machen. Ein etwa 20 km langer Walk.Wird etwa 7 Stunden dauern.
Ich bin gespannt. Er wird wohl als bester Ein-Tagestrip in Neuseeland
beschrieben.  Ich meld mich wenn ich
lebend wieder runter komme!!

Bis dahin, alles Liebe und viele Küsse!!!!

Roadtrip

13Nov2012

So morgen früh um 07.55 Uhr gehts los über die Nordinsel. Zusammen mit Anni und hoffentlich vielen anderen Backpackern nehmen wir den Straybus und erkunden die Insel. Wir werden etwa zehn Tage unterwegs sein. Ich stell euch mal die Route kurz vor:

Mittwoch 14.11.:

Auckland to Hahei Beach - auf der Coromandel Halbinsel

hier können wir den Nachmittag frei verbringen, wir werden wohl zum Hot Water Beach gehen und uns Löcher in den Strand buddeln. Das ist wie ein kleiner Privat Whirlpool. Abends gibts ein gemeinsames BBQ.

Donnerstag 15.11.:

Hahei to Reglan

das Surferparadies überhaupt und wunderschöne Wasserfälle

Freitag 16.11.:

Reglan über Waitomo to Mourea

in Waitomo gibts tolle Höhlen zum Klettern oder raften und Glühwürmchen schauen. Am Bay of Plenty erhalten wir Einblicke in die Maori - Kultur.

Samstag 17.11.:

Mourea via Rotorua to Taupo

vormittags Zeit um sich die stinkenden Schlammlöcher von Rotorua anzuschauenZwinkernd

dann weiter zum größten Kratersee Lake Taupo, super zum Skyjumpen (mal schauen)

Sonntag 18.11.:

Taupo to Whakahoro

pure Wildnis- einfach die Umgebung genießen

Montag 19.11.

Whakahoro to National Park

der Tongariri National Park ist berühmt für sein Alpine Crossing und Vulkane. Am Abend können wir im Spa entspannen *freu*

Dienstag 20.11.:

National Park to Wellington

Hauptstadt Neuseelands - hier besuchen wir eine Freundin, die wir im Hostel kennengelernt haben und die uns ein wenig rumführen wird. Wir bleiben hier 2 Nächte und werden dann nach Christchurch fliegen.

Soviel erstmal zum neidisch werden Zunge raus

 

Näheres zu den Stationen wenn wir dann da sind!

 

Die ersten Tage

12Nov2012

Nach endlos langen 28 Stunden Flug war ich am 09. November gegen 18 Uhr dann endlich im Hostel angekommen. Ich muss sagen der Flug mit dem A380 war super angenehm. Ich hatte zwar einen Mittelplatz aber da in der Reihe vormit ein Sitz fehlte war voll viel Beinfreiheit. Und das Entertainmentprogramm war vom Feinsten. Ich hab erst "Ted" geschaut, dann "The Dark Knight rising", "What to expect, when you expecting" und Neighborhoodwatch! Essen war auch ganz gut! Und es hat null geschauckelt oder so. Ich musste teilweise überlegen ob ich noch in einem Flugzeug sitze.

Im Hostel war ich mit vier Mädels auf einem Zimmer. Naja halt Etagenbetten, Bad aufm Flur und Essen selber kochen aber ganz lustig. Ein Mädel kam aus Wellington und war nur fürs Coldplaykonzert hier. Die andere kam aus England. Und dann ist da noch Ani aus Stuttgart mit der ich jetzt über die Nordinsl reisen werde.

Aber von vorn:

Am ersten Abend war ich voll kaputt. Bin erstmal unter die Dusche, dann kurz weggenickt aber ich wollte ja noch zum Supermarkt. Also nochmal aufgerafft und allein durch Aucklands Straßen zum Supermarkt. Das ist einer der günstigen und trotzdem sind die Preise der Hammer. Beim Käse gibts 3 Sorten aber dafür hat man 50 Sorten Chips. Wahnsinn. Käse kriegt man so ab vier Dollar. Wasser ab zwei Dollar. Zum Abendessen gabs dann nen Apfel und dann ab ins Bett.

Am nächsten Morgen war ich um acht wach und erstaunlich ausgeschlafen. Dann hab ich die anderen kennengelernt.Mit Ani und Marc (auch aus Stuttgart) bin ich dann durch die Stadt gelaufen. Im Albert Park haben wir dann noch zwei Mädels getroffen. Es war super Wetter also haben wirs uns auf der Wiese gemütlich gemacht. Die Sonne war eigentlich von Wolken verdeckt und immerwieder kam Wind auf. Wir haben ständig die Jacken an und aus gezogen und trotzdem hatte ich am Abend nen fetten Sonnenbrand.

Am abend haben wir uns im Hostel zu acht ein paar Nachos gemacht. Yammi!!

Sonntag war es recht wolkig. Wir hatten eigentlich vor auf den Mount Eden zu laufen aber die Sicht wäre nicht so toll gewesen. Ich hatte vor nach Waiheke Island zu fahren mit der Fähre aber die anderen waren schonmal da. Ich denke ich werde zum Ende des Aufenthaltes im Mai also nochmal rüberfahren. Ani wollte mit Marc zum Carmarket und ich bin dann mit zwei anderen Mädels runter zum Hafen. Wahnsinn!! Super Parkanlagen und tolle Yachten (schaut euch die Fotos an)! Da war auch gerade ne Jaguar Autoausstellung!

Abend wieder mit der ganzen Truppe im Hostel - diesmal gabs lecker Sandwiches!

 

Aber heute war ein super Tag!! Ich bin immernoch voll aufgedreht!

Ani ist, wie wir festgestellt haben zwar über eine andere deutsche aber über die selbe neuseeländische Organisation da. Außerdem hat sie auch Hotelkauffrau gelernt und arbeitet an der Rezeption. Sie hat auch so einen Trip wie ich gebucht.

Wir sind also um 10.00 zu unserer Organisation gelaufen. Ani wolltebesprechen ob das mit ihrem Job klappt und ich um die Steuernummer und das Bankkonto zu beantragen und natürlich auch um etwas über meinen Jon zu erfahren.

Ani hatte dann ein Skype Interview mit dem Chef des "The Hermitage" am Mount Cook. Chris (unser Supervisor) hat mich gefragt ob ich das auch interessant finde. Ja klar. Er meinte er schaut mal ob er sowas auch für mich bekommt. Wir sind dann mit seiner Kollegin zur Kiwi Bank und haben alles beantragt. Dann sind wir zur Library und haben uns mit den anderen getroffen und plötzlich ruft Chris an, dass ich um drei auch ein Skypeinterview mit dem Chef vom Hotel habe. Es war um zwei. In der Library hab ich mir noch schnell die Homepage angeschaut und dann gings wieder ins Büro. Das Interview lief super. Der Chef war super nett und alle hier dutzen sich und sind voll locker drauf.

Nach dem Interview haben wir mit Chris geschaut was wir bis Arbeitsbeginn noch machen kännen und haben eine Route mit dem Straybus über die Nordinsel gebucht. Es geht von Auckland bis Wellington in zehn Tagen mit mehreren Zwischenstopps und Übernachtungen in Hostels und dann mit dem Flieger rüber nach Christchurch.

Dann meldete sich der Chef vom Hermitage und meinte das wir beide den Job haben. Yeah!! zur selben Zeit im selben Hotel. Besser hätts nicht laufen können. Damit habe ich am Morgen nicht gerechnet. Das ging so schnell!! Wir waren total geplättet! Das ist eine super Anlage mit einem Haupthotel, ziemlich luxuriös und dann gibt ein Motel und Chalets. Das Hotel liegt am Fuß des Mount Cok mitten in einem Nationalpark.Wahrscheinlich sind wir erstmal im Housekeeping. Wir haben dort ein Zimmer und drei mal am Tag Essen und können die Hotelfacilities kostenlos nutzen. Wanderungen zum Gletscher und so!Wir zahlen dafür wöchentlich 130 Dollar was echt günstig ist. Der Chef meint wir können hier bis zu 2000 Dollar im Monat verdienen. Der Vertrag geht von 26. November bis 15. April. Mal schaun ob ich danach die Südinsel bereise oder früher nach Hause komme. Kommt drauf an was ich alles gesehen habe. Ich will ja alles mitnehmen.

So das wars erstmal! Meine Internetzeit ist vorbei. Kostet hier im Hostel 1 Dollar pro viertel Stunde. Ich hoffe im Hotel gibts dann Wlan. Dann melde ich mich öfter

Sorry wenn die Bilder durcheinander sind. Muss noch rausfinden wie ich die sortiere!

Boomerangs am FlughafenAuckland Citydas erste Känguru  deutsche Wertarbeit Blick auf Devenport die Mädels Harbour Bridge Hilton bling bling Jaguar Show Jaguar Show Hafen Isa und Marc gemütlich Frozen Yoghurt Session Es schmeckt Aotea Square Anni Am Hafen Albert Park Albert Park Albert Park Palme überall Skytower at night Park am Hafen Weihnachtsdeko gemeinsam kochen Superstars

Also ihr lieben, viele Grüße und bis ganz bald!

Meine liebe Familie ich vermiss euch sehr aber ich habe hier viele nette Leute die mich ablenken. Bin super happy hier also macht euch keine Sorgen! Grüßt alle ganz lieb!Ich sende euch tausend Küsse!!! Schatz - du weißt, dass ich dich über alles liebe!! Skytower bei Nacht   Hafen Skyline

Morgen um diese Zeit...

06Nov2012

sitze ich wohl im Flieger nach Singapur. Dies ist meine letzte Nachricht aus dem kalten Deutschland.Oh ich freu mich auf meinen zweiten Sommer in diesem Jahr! Zunge raus

Ich habe nun zum 5. Mal meinen Rucksack aus und wieder eingepackt. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, ich hätte was vergessen...

Auf diesem Wege nocheinmal lieben Dank für all die zahlreichen Glückwünsche,  die liebevollen, einfallsreichen Geschenke und die netten Zeilen! Danke für die schöne Abschiedsparty! Freu mich jetzt schon auf die Willkommen-zurück- Party *augenzwicker*

Es ist schön zu wissen, dass soviele liebe Menschen an mich denken. Und mit diesen zahlreichen Wünschen kann ja hoffentlich auch nichts schiefgehen.

Ich denke die nächsten Tage ist nun erstmal Funkstille. Ich lande erst am Freitag nachmittag in Auckland. Und dann muss ich erstmal diesen Jetlag loswerden.

Nun werd ich zum 6. Mal meinen Koffer checken und dann wohl versuchen etwas zu schlafen!

Bis bald aus Neuseeland

Alles läuft dort etwas langsamer

23Okt2012

Noch 15 Tage bis zum Abflug! Auf Arbeit ist meine letzte Woche angebrochen!

Noch immer habe ich keine Ahnung wo ich arbeiten werde. Von der neuseeländischen Exchange Firma wurde mir bisher ein Job in einem Chateau im Nationalpark angeboten. Das sah echt schön aus aber das wäre eine F&B Rolle gewesen (Restaurant). Ich habe seit Jahren keine Tablett mehr getragen und dieses Restaurant sah sehr edel aus.

Guest Service ist wohl sehr rar dort unten. Es werden eher Mitarbeiter gesucht die schon in NZ waren und mindestens 1 Jahr bleiben. Aber nur wenns garnicht anders möglich ist würde ich ins F&B gehen.

Dann habe ich gestern ein Angebot als Guestservice/Lifeguard erhalten. In den Thermal Hot Springs. 20 -25 Stunden Woche, gut bezahlt...aber Voraussetzung sind 200 m schwimmen in unter 6 Minuten Unentschlossen  Das dauert bei mir glaub ich länger.

Tja in Neuseeland läuft alles etwas langsamer wurde mir gesagt.

Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass ich ankomme und vor Ort Interviews mit Arbeitgebern führe. Eventuell habe ich ja sogar Zeit schon etwas zu reisen.

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.